Chaos-Tage bei den Billardfreunden

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Chaotische Tage liegen hinter den Billlardfreunden,mit großen und kleinen Dramen. Hier ein (nicht immer ganz ernst gemeinter) chronologischer Rückblick!

Montag, 02.02.
Trainingsabend bei den Billardfreunden. Carsten Ruhm trainiert für seine Endrunde, wobei er feststellen muss das seine eh schon kurz geratene Zündschnur auch noch furztrocken ist. Leise summend reinigt Günter Gregg Tisch 1 – die Welt ist schön.

Dienstag, 03.02.
Wolfgang Oehrle und Carsten Ruhm holen in ihren Endrunden KEM Freie Partie, jeweils Bronze. Ruhm zufrieden:“Das Queue hat gehalten!“

Donnerstag, 05.02.
Unruhe kommt auf. Am Samstag spielen parallel die 2. und die 3. Mannschaft, es droht ein Spieler-Engpass. Michael Majcherski zuversichtlich:“Ich muss nur daran denken abzustoßen, dann kann nichts schief gehen!“ Dieter Reuter hört teilnahmslos zu und plant sein Schwimmtraining für die kommende Woche.

Freitag, 06.02
Die 1. Mannschaft spielt auswärts in Herne-Stamm. Während Dieter Reuter sein Schwimmtraining plant, spielt Udo Letzing wie im Rausch und hat nach 6 Aufnahmen 18 Dreibänder. (böse Zungen behaupten es hätte etwas mit den Lösungsmitteln zu tun, welche er tagsüber berufsbedingt einatmet).
David Hafemann und Günter Gregg teilen aktuelle Zwischenstände in der WhattsApp Gruppe. Während Dieter Reuter im Geiste sein Schwimmtraining plant, kommen aufmunternde Worte des Vorsitzenden per Chat:“ Weiter so! Macht es wie ich! Immer daran denken abzustoßen!“
Die Wirkung der Farbdämpfe (?) lassen bei Udo Letzing mittlerweile nach – nachdem er in der 22 Aufnahme 22 Ball hat, gewinnt er die Begegnung mit 35:28/40. Aufmunternd haut er Dieter Reuter auf die Schulter um ihm alles Gute für den Nachstoß zu wünschen. Dieser realisiert mit den Worten „Ach, seit wann bin ich denn nicht mehr beim Schwimmtraining?“ wo er sich befindet, geht an den Tisch und erzielt im Nachstoß 2 Ball zum Sieg. (27:26/40)
In Runde 2 verliert Günni Gregg leider seine Begegnung, doch David Hafemann spielt mit 50:30/35 seinen Gegner an die Wand. Endstand: 6:2 für Schwerin! Michael Majcherski später im Club: „Wenn man daran denkt abzustoßen, ist alles möglich!“

Samstag, 07.02.
Sage und schreibe acht Spieler stehen nicht zur Verfügung. Die Gründe reichen in ihrer Qualität von: „Sorry, ich muss arbeiten“ bis zu „Tut mir leid, aber im Fernsehen läuft eine Wiederholung von unserer kleiner Farm!“ Grrr…
Michael Majcherski teilt die Mannschaften zuversichtlich neu ein: Carsten Ruhm und Harti Lenz rücken auf in die Bezirksklasse. Die 3 Mannschaft fährt nur mit 3 Mann, inklusive Reservespieler Klaus Ackermann nach DBC Bochum. Michael Majcherski, Ingo Sawalies, Carsten Ruhm und Harti Lenz fahren nach Iserlohn.
Kurz vor der Abfahrt stellt Harti fest, dass es nicht sein Queue ist welches ihm mitgebracht wurde. Nach kurzem Gelächter sagt Michael Majcherski mit festem Blick:“Du musst nur daran denken abzustoßen, dann klappt es mit jedem Queue!“ Die Stimmung auf der Hinfahrt ist gut – Harti erzählt von seinem letzten Missgeschick und dass er einen neuen Rekord in Zahl und Farbgebung seiner blauen Flecken aufgestellt hat. Die Mitfahrer schweigen ehrfürchtig.
In Iserlohn stößt Harti perfekt ab und gewinnt mit 15:13/40.
Carsten Ruhm ist zu sehr damit beschäftigt, dass seine Zündschnur sich nicht spontan selbst entzündet. Er verliert 30:16/36.
Runde 2 spielen Michael Majcherski und Ingo Sawalies. Ingo verliert 15:10/40. Nach Ende der Begegnung blieb er minutenlang starr sitzen und murmelte:“Noch ist nichts verloren. Ich kann jederzeit fünf Ball machen. Oder Sieben!“ Erst nachdem ihm seine Mannschaftskameraden glaubhaft versichern, dass seine Begegnung vorbei ist zieht er seine Jacke an. Michael Majcherski verliert ebenfalls. Bevor seine Aussagen undeutlich wurden, da er seinen Handschuh gegessen hat, war noch der Satz: „Ich habe vergessen abzustoßen!“ zu vernehmen..

Auf dem Rückweg herrschte Stille und man war froh in die eigenen Clubräume zurück zu kommen. Dieser himmlische Ort des Verstehens, der Ruhe und des sportlichen Miteinanders! Wo aufmunternde Worte einem die Niederlage erleichtern und man Kraft für das Kommende schöpft!
Im Verein wartete auf uns Ralf Lettau. Es schien ihm nichts auszumachen, dass man sein Team zugunsten der 2. Mannschaft geopfert hatte, denn er sagte die freundlichen Worte: „Da seid ihr Ärsche ja, man bin ich sauer!“ – die 3. Mannschaft hatte eine 6:2 Niederlage kassiert und ebendieser Ralf Lettau hatte als einziger im Schweriner Dress, seine Begegnung gewonnen.

Und während Ingo Sawalies in seiner anschließenden Trainingspartie gegen mich bereits 10 Ball nach 6 Aufnahmen hatte erklärte Michael M. mit überzeugenden Worten Ralf L., dass dieser nur gewonnen habe „weil er konsequent abgestoßen hat“. 😉

Das war es vom WE!

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